Ewiger Winter

Gemüt bedrückt von Eises Kälte,
Starr und klamm, friert Grau in Grau.
Der Zauber deiner Pracht verrann,
Bereits vor Monden, Wintertraum!


Licht bricht Staub in Eiskristallen,
Engelstränen auf die Erde fallen.
Schneegestöber über Flure wallen,
Frostes Lieder über Felder hallen.


Alles Leben scheint zu schlafen.
Durch die Fenster grinst der Alb,
Tanzt auf Betten, singt dabei,
Zu Winters Melodei, der Schalk.


Hach, was sehnt sich doch mein Herz,
Nach Lauten, die den Frühling künden.
Farbenfrohe Tupfer die sich drängen,
Überpinseln Winters Sünden.

Doch irgendwie scheint ewig,
Kalt um Kälter jede Nacht.
Als hätte irgenwo ein Engel,
Vergessen, wie man Frühling macht.

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